Golfanlage



Beschreibung der Spielbahnen

 

 

 

Loch 1, 496/435 m, Par 5, Hcp 7

Hinein ins Leinetal mit einem Drive, der tunlichst den Asphaltweg überfliegen sollte, um die großzügige Landezone zu erreichen, die nur für den Slice einen Bunker vorhält. Oder man legt vor, hat dann aber Schwierigkeiten, die richtige Einfahrt zum weiteren Fairway zu finden, der wegen der Hügel rechts und links enger aussieht, als er ist. Das Grün ist riesig und leicht zu treffen, allerdings wartet dahinter auch ein großer Teich.

 

 

 

Loch 2, 322/266 m, Par 4, Hcp 5

Wer dieses Loch noch nicht oft gespielt hat, sollte dem Greenkeeper auf dem gemähten Weg links um die Baumgruppe folgen. Ansonsten kann man auch rechts vorbei, landet aber möglicherweise in einem Biotop oder dem Bunker, der das Grün noch einmal beschützt.

 

 

 

 

Loch 3, 259/219 m, Par 4, Hcp 17

Die Longhitter sollten sich zurückhalten. Der erste Schlag sollte gut vor den beiden Teichen, die das Grün beschützen, zum Ruhen kommen. Dann ein präziser Pitch über Teich und Bäume und das Par ist nahe.

 

 

 

Loch 4, 265/240 m, Par 4, Hcp 13

Der Bunker geradeaus sollte das Ziel für die sein, die sich nicht so gut auskennen, auch wenn man ihn mit einem guten Drive auch erreichen kann. Aber dann kann man das leichte Dogleg links schön auf dem Fairway spielen, ohne mit den vier weiteren Bunkern Bekanntschaft zu machen.

 

 

Loch 5, 172/172 m, Par 3, Hcp 9

Ein wunderschöner etwas erhöhter Abschlag für Damen und Herren gemeinsam über einen hübschen Teich, der mit seiner jahreszeitlich wechselnden Blütenpracht und den Seerosen davon ablenkt, dass man schon ganz präzise spielen muss, um das nach hinten abfallende kleine Grün mit dem ersten Schlag zu erreichen. Zur Not spielt man in den großen Bunker rechts vom Grün, da bleibt der Ball wenigstens liegen. Unser Architekt David Krause wollte diese Bahn völlig verändern, wir lieben sie!

 

 

 

Loch 6, 310/249 m, Par 4, Hcp 3

Die Longhitter können sich austoben, sollten aber keinen Slice haben, um nicht rechts in die Buschgruppe zu gelangen. Ein Hook wäre auch nicht gut, weil dort einige Biotope auf den Ball warten. Das Grün versteckt sich teilweise hinter den Büschen und auch hinter dem großen Teich. Viel Spaß auf einer unserer schwersten Bahnen!

 

 

 

Loch 7, 111/100 m, Par 3, Hcp 15

Auf dem Weg zum Tee kann man sich im Tunnel unter den Büschen schon Gedanken machen, welchen Schläger man für das kurze, aber knackige Loch nehmen will. Zwischen Abschlag und Grün ist nur Rough, damit’s nicht zu einfach wird und die Zuschauer von der Straße auch was zu sehen kriegen.

 

 

 

Loch 8, 248/207 m, Par 4, Hcp 11

Hier haben es die Herren wegen des Teiches und der Bäume wesentlicher schwerer als die Damen, ihren Abschlag so auf dem Fairway zu platzieren, dass sie mit dem zweiten Schlag das Stufengrün mühelos erreichen können. Wer nur zwei Putts braucht, kann stolz sein.

 

Loch 9, 412/375 m, Par 5, Hcp 1

Die Krönung für anspruchsvolle Golfer! Es geht bergauf mit häufig starkem Gegenwind, nachmittags muss gegen die Sonne geblinzelt werden. Der Drive erreicht überwiegend Graben, Weg, Bunker, landet im Rough oder zwischen Bäumen. Mit dem zweiten Schlag das Grün zu erreichen, ist illusorisch. Es wird durch einen nicht einsehbaren Teich verteidigt. Das Stufengrün selbst ist je nach Flaggenposition unten am Wasser oder in 1,80 m Höhe eine besondere Herausforderung. Wenn die 9 geschafft ist, kann man schnell zur Halfway-Pause in‘s nahe Golf Stüberl.

 

 

 

Loch 10, 274/235 m, Par 4, Hcp 6

Es entschädigt für Mühsal und Verdruss, die der Spieler bisher in Kauf nehmen musste. Es geht bergab, die Herren müssen allerdings eine Reihe Tannen überwinden und sehen die Landezone nicht, die Damen müssen „nur“ geradeaus spielen. Der Ball sollte mit dem zweiten Schlag hoch aufs Vorgrün fallen, denn das Grün fällt ziemlich stark nach hinten ab.

 

 

 

 

Loch 11, 308/289 m, Par 4, Hcp 4

Dog-Leg nach rechts. Wieder kein Problem. Stimmt eigentlich, wenn nicht gerade der Gegenwind nervt und sich rechts nicht dieses Rough auftäte, in dem bereits fast jeder Golfer seine Bälle gesucht hat. Ansonsten ein kleines Grün, das tunlichst links angespielt werden sollte, wegen des nach rechts abfallenden Fairways.

 

 

 

Loch 12, 169/142 m, Par 3, Hcp 8 

Das erste der drei Löcher, die 2007 fertiggestellt wurden und einen ganz anderen Charakter haben als die ehemals neun „alten" Bahnen. Abschläge und Grüns sind nicht erhöht, die Grüns dafür aber fein modelliert. Diese Bahn geht gerade aus, wird auch gerne für "nearest to the pin" genommen. Es stören nur das Aus links und die Bunker rechts vom riesigen Grün.

 

 

 

 

Loch 13, 308/249 m, Par 4, Hcp 14 

Vom Abschlag sieht alles ganz einfach aus, aber die Bahn knickt leicht nach rechts ab. Schlägt man nicht ganz gerade, landet man entweder im Fairway-Bunker oder im Rough. Hinter dem Grün ist bereits nach wenigen Metern Aus, also nicht so forsch angreifen!

 

 

Loch 14, 334/274 m, Par 4, Hcp 2

Spieler mit einem notorischen Slice haben auf dieser Bahn große Probleme, denn auf der rechten Seite beginnt das Aus schon kurz nach dem Abschlag. Dort, wo der Ball dann aufkommen soll, ist das Fairway sehr schmal, links zieht sich ein riesiger Teich entlang der Bahn. Allerdings kann man, wenn der Abschlag weit genug war, mit dem zweiten Schlag das Grün angreifen, das natürlich jenseits des Teichs und höher liegt. Oder man spielt gemütlich außen herum, hat aber dann kaum Chancen auf ein Par.

 

 

 

Loch 15, 256/242 m, Par 4, Hcp 16

Zurück auf dem "alten" Platz. Es geht mal wieder bergauf und dann rechts hinunter zum Grün. Bei steifer Nordwestbrise (Rückenwind!) kann das Grün, das man nicht sehen kann, direkt angespielt werden, ansonsten sollte man das Dog-Leg nach rechts spielen, wie es der Greenkeeper sauber gemäht hat.

 

 

 

Loch 16, 100/90 m, Par 3, Hcp 18

Die geringe Entfernung täuscht. Natürlich ist es einfach, mit dem ersten Schlag aufs geräumige Grün zu kommen, wenn man gerade durch die beiden Bäume spielt. Aber nicht immer steht die Fahne auf dem Plateau. Und zum Überdruss hat unser Architekt das Grün nicht nur mit zwei Bunkern, sondern auch mit einer Natursteinmauer geschützt.

 

 

Loch 17, 265/240 m, Par 4, Hcp 12

Eine Gemeinheit der Topographie! Nicht die Distanz ist das Problem, es ist die außerordentliche Schieflage des Fairways nach rechts. Und so rollt der Ball - wie sollte es anders sein - blitzschnell ins nahe Aus. Also extrem nach links halten, auch unter der Gefahr, in die Wildrosenhecke zu dreschen. Ist der Ball richtig platziert, sollte ein gutes Ergebnis auf diesem Loch, trotz des sehr kleinen, aber nahezu ebenen Grüns problemlos zu erreichen sein.

 

 

 

Loch 18, 154/145 m, Par 3, Hcp 10 

Es ist Land in Sicht; und nicht selten wird auf dem Grün dieses nicht allzu schweren Lochs die anschließende „Runde" im nahen Golf Stüberl ausgezockt. Allerdings schlucken die Rosenhecke und die beiden Bunker links und rechts so manchen Ball, bevor der Golfer auch nur an seinen ersten Schluck an der Theke denken kann.

 

 

"Loch 19"

Die Hochs und Tiefs des Golfsports werden anschließend im Golf Stüberl ausführlich diskutiert. In ansprechender Atmosphäre können sich Spieler über das Spiel ereifern oder - was manchmal besser wäre - einfach schweigen. Sicher ist aber, dass es kaum einen schöneren Ort gibt als die Terrasse, um im Sommer den weitem Blick gen Westen bis zum Solling und auf der anderen Seite über das Leinetal hinweg bis zum Harz zu genießen. Im Winter sitzt man gemütlich am wärmenden Kamin.